Ribadesella — lokales Surfwissen

Die Welle

Der Strand Santa Marina öffnet sich im Ort Ribadesella selbst, an der Mündung des Sella, in einer geschützten Bucht. Dieser Schutz definiert den Strand: er filtert sowohl den Wind als auch die Welle. Er braucht daher einen recht bestimmten Swell, hält dafür aber große Tage aus, die an offenen Stränden schon zugeschlossen sind.

  • Wellentyp: Beachbreak, dessen Break von den Sandbänken und von der Flussmündung geprägt wird
  • Brauchbare Größe: er verlangt etwas mehr Welle als die offenen Strände — er startet, wenn San Lorenzo 0,8 m zeigt, und sein Punkt liegt zwischen 0,9 und 1,0 m
  • Er hält Größe gut aus: noch gut mit San Lorenzo bei 1,8–1,9 m, wenn andere Strände der Gegend schon zu groß sind
  • Zu groß: über 1,9 m beginnt er wegzugehen, und gegen 2,4 m taugt er nicht mehr

Swell-Richtung

  • Optimal: ein schmales Fenster zwischen 324° und 10° — enger Nordwest, Nord und etwas Nordost. Das ist es, was in die Bucht hineinkommt
  • Aus offenem Nordwest: kommt geschwächt an; es braucht etwa 0,3 m mehr Größe, damit er wie an einem Nordtag liefert
  • Aus West und Nordost: nicht sein Swell, die Landzunge frisst ihn

Periode

  • Mindestens 8 s: darunter kommt die Welle nicht mit genug Kraft in die Bucht
  • Ab 13 s läuft er voll und nutzt lange Perioden gut aus, bis 17 s

Wind

  • Sehr geschützt: sein großer Vorteil — er hält Wind aus, der den Tag an offenen Stränden längst zerlegt hätte
  • Südwinde, perfekt: das klassische Offshore
  • Aus Osten: die Klippe dreht ihn und er kommt fast als Offshore an
  • Aus Westen: er kommt auf der linken Strandseite gut herein
  • Onshore (schlecht): nur Nordwinde, zwischen 320° und 40°. Das ist das Einzige, was die Welle wirklich verdirbt

Gezeiten

  • Funktioniert bei jeder: keine Gezeit hebt ihn auf oder verbessert ihn klar, hier entscheiden Größe und Richtung des Swells